Banner-Spitzliebhaber-05-png

 

 

Hilfreiche Tips für den ersten Besuch einer Hundeausstellung

Sie gehen das erste Mal auf eine Ausstellung und wissen nicht was von Ihnen und Ihrem Hund verlangt wird? Hier wollen wir mit ein paar kleinen Tips Abhilfe schaffen.

Mittelspitze von der Roßsteige - Auf Ausstellung 03 Mittelspitze von der Roßsteige - Auf Ausstellung 05 Mittelspitze von der Roßsteige - Auf Ausstellung 04

Das sollten Sie alles mitnehmen:

Das Wichtigste ist natürlich Ihr Hund.

Sie brauchen für Ihren Hund:

Wasser, einen Trinknapf, eine Decke, eine kleine Bürste um das Fell kurz vorm Einlauf noch einmal kräftig durchzubürsten.ohne Halsband und Leine geht es auch nicht und ein paar sehr schmackhafte Häppchen.

Denken Sie bitte daran, ohne original Ahnentafel, Meldebestätigung und einen gültigen Impfpaß mit den geforderten Impfungen (Tollwult und SHLP =Staupe, Hepatitis, Leptospitose und Parvovirose nicht älter als ein Jahr und frühestens 30 Tage nach der Impfung) kommen Sie nicht auf das Ausstellungsgelände.

Das sollte Ihr Hund können:

Für eine gelungene Präsentation muß Ihr Hund im Trab neben Ihnen laufen. Probieren  Sie aus welche Geschwindigkeit für Ihren Hund die beste ist, wenn er nicht flott laufen möchte, mit einem Leckerli motivieren bis es klappt. Auf keinen Fall sollte der Hund wie wild an der Leine zerren und wie ein Kasper auf und ab springen. Achten Sie darauf das der Hund innen, also auf der linken Seite von Ihnen läuft, damit der Richter den Hund gut beobachten kann. Lehren Sie Ihren Hund im Ring ordentlich zu stehen und achten Sie darauf, das er sich nicht hinsetzt oder sich hinlegt. Mit einem kleinen Korrekturschritt und einem leichten Zug an der Leine ist das gut zu bewältigen. Noch ein kleiner Tip, kein Richter schaut sich gerne nur das Hinterteil von Ihrem Hund an.

Ganz wichtig ist auch das Ihr Hund sich das Gebiß und bei Rüden auch noch die Hoden kontrollieren läßt. Schon sehr zeitig mit dem Üben zu Hause anfangen, auf der Ausstellung ist es dann dafür zu spät.

Noch einige nützliche Tips, was Sie außer Ihrem Hund noch benötigen und beachten sollten:

Stimmen Sie Ihre Kleidung auf den Hund ab. Ein schwarzer und vor einem schwarzen Kostüm kommt nicht zur Geltung.

Da unsere Spitze bunt sind, sollte das Beinkleid des Hundevorführers einfarbig sein. Optimal wäre eine Kontrastfarbe zum Hund. Für Spitze mit viel Orange im Fell dies alles außer rot und orange. Für die grauen Spitze etwas farbiges, nur nicht schwarz oder grau. Die Schuhe sollten auch bequem sein, man läuft durch die Hallen doch so einige Meter.

Für die Menschen sollte man Sitzgelegenheiten einpacken und Verpflegung. Stühle gibt es vom Veranstalter gar keine, als Verpflegung Pommes mit Wurst und dergleichen zu "gesalzenen" Preisen. Es gibt auch ein Restaurant, aber dafür hat man meist eh keine Zeit.

Eine Person hat über die Meldebestätigung für den Hund freien Eintritt, für Begleiter muß man eine Eintrittskarte erwerben. An den Kassen ist mit einer Schlange zu rechnen, umso länger je später man da ist.

Bevor das Richten beginnt muß man die Startnummer beim Ringpersonal abholen. Im Austausch wollen diese Leute dafür die Ahnentafel haben. Ist auch diese Formalität erledigt, stellt sich nur noch die Frage: Wann sind die Mittelspitze dran? Meist ist dies erst spät der Fall, aber verlassen kann man sich darauf nicht. Auf Tafeln in den Ringen ist jedoch ersichtlich in welcher Reihenfolge gerichtet wird.

So jetzt wissen Sie das Notwendigste, alles andere kommt mit der Zeit, eine Garantie das Sie mit diesen Tips gleich auf das Treppchen kommen, ist das allerdings nicht.

Denken Sie immer daran:

Ihr Hund ist der Schönste, der Beste und absolut einzigartig.

Roß-Linie-07

Aussteller ABC

Ursprünglich waren die Ausstellungen für Züchter gedacht, die ihre Hunde von einem sachkundigen Richter für eine spätere Zuchtverwendung beurteilen liessen. Doch heute werden Hundeausstellungen auch immer mehr zur Freizeitbeschäftigung von  Hundebesitzern und -freunden, die stolz auf ihre Vierbeiner sind und das Ausstellen als Hobby entdeckt haben.

Hier haben wir ein besonders für die Neulinge im Ausstellungsbereich ein kleines ABC geschrieben.

Das Ausstellungsgeschehen in Deutschland erfolgt nach den Regeln und dem Standard der FCI (Fédération Cynologique Internationale). Jährlich finden etwa 10-12 internationale Ausstellungen statt, auf denen CACIB’s (Certificat d’Aptitude au Champion International de Beaute) vergeben werden. Die jeweiligen Clubschauen werden vom Spitzverein bzw. seinen Ortsgruppen ausgerichtet.

Wie geht das Richten vor sich?

Die Hunde werden, Rüden und Hündinnen getrennt, in verschiedene Klassen eingeteilt und in der folgenden Reihenfolge gerichtet:

1. Veteranenklasse:
ab 8 Jahren, der Hund muss am Tag vor der Ausstellung das 8. Lebensjahr vollendet haben. Die Bewertung dieser Klasse erfolgt durch den Zuchtrichter nach dem Standard. Daneben soll besonders auf die Gesamtkonstitution und den Pflegezustand dieser Hunde geachtet werden. Die Hunde erhalten keine Formwertnote, sondern werden plaziert (1., 2., 3. und 4. Platz).
Aus dem erstplazierten Rüden und der erstplazierten Hündin wird der "Beste Veteran der Rasse" ermittelt, der dann an dem Wettbewerb "Bester Hund der Rasse (BOB)" teilnimmt.

2. Ehrenklasse:
Voraussetzung ist der Titel “Internationaler Schönheitschampion der FCI”. Die Bestätigung des Internationalen Schönheitschampion ist der Meldung in Kopie beizufügen. Die Hunde bekommen keine Formwertnote, sie werden plaziert (1 - 4). Der an erster Stelle plazierte Hund nimmt am Wettbewerb “Bester Hund der Rasse” teil. Zum 01.01.2013 wurde diese Klasse wieder abgeschafft.

3. Jüngstenklasse:

für Hunde mit einem Alter von 6 - 9 Monaten. Die Hunde in der Jüngstenklasse werden dem Richter vorgestellt und erhalten eine allgemeine Beurteilung und eine Bewertung von viel versprechend (VV) über versprechend (VSP) bis wenig versprechend (WV). Sie nehmen danach an keinem weiteren Wettbewerb teil.

4. Jugendklasse:
für Hunde von 9 - 18 Monaten.

5. Zwischenklasse:
für Hunde von 15 – 24 Monaten

6. Championklasse:
für Hunde ab 15 Monaten, nachstehende Titel berechtigen zur Meldung in der Championklasse: Internationaler Champion, Nationaler Champion, Deutscher Champion (VDH). Die Titel "FCI-Weltsieger" und "FCI-Europasieger" berechtigen nicht mehr zum Start in der Championklasse. Die Titel "Deutscher Bundessieger" und "VDH-Europasieger" berechtigen nur noch in Verbindung mit dem Nachweis einer Anwartschaft für einen Championtitel auf einer anderen Zuchtschau.
Die Bestätigung hierüber ist der Meldung in Kopie beizufügen. Fehlt der Nachweis, wird der Hund in die Offene Klasse versetzt.

7. Offene Klasse: für alle Hunde ab 15 Monate. Der Hund muss am Tage vor der Zuchtschau das geforderte Lebensalter jeweils vollendet haben.

Zuerst werden die Rüden, danach die Hündinnen, dem Richter vorgestellt.

Die Hunde einer Klasse kommen gemeinsam in den Ring. Bei einigen gemeinsamen Laufrunden verschafft sich der Richter einen ersten allgemeinen Überblick. Anschliessend wird jeder Hund einzeln vom Richter begutachtet. Überprüft werden Gebiss, Augen, Ohren, Schädelform, Haut, Fell, Pfoten sowie die gesamte Anatomie des Hundes auf Übereinstimmung mit dem Rassestandard. Zur Vervollständigung der Beurteilung wird das Gangwerk beurteilt. Hierzu wird der Hund nach Anweisung des Richters - meist im Dreieck – geführt. So kann der Richter den Hund von hinten, von der Seite und auf sich zulaufend von vorne begutachten. 

Danach wird der Hund erneut vor dem Richter aufgebaut. Der Richter diktiert den Bericht und vergibt die Formwertnote.

(V = vorzüglich, SG = sehr gut, G = gut, Ggd = genügend, Disq = Disqualifiziert).

Die vorgegebenen Formwertnoten sind vorzüglich (V), sehr gut (SG), gut (G), genügend (Ggd) und disqualifiziert (Disq).
Vorzüglich wird nur zuerkannt, wenn der Hund dem Idealstandard der Rasse sehr nahe kommt, erstklassig vorgeführt wird und ein harmonisches und ausgeglichenes Wesen ausstrahlt.
Sehr gut erhalten Hunde, die die typischen Merkmale ihrer Rasse besitzen.
Gut wird einem Hund erteilt, der Fehler aufweist, aber die richtigen Hauptmerkmale besitzt.
Genügend erhalten Hunde, die dem Rassetyp genügend entsprechen, aber größere Mängel aufweisen.

Nach einigen abschließenden gemeinsamen Laufrunden werden die vier besten Hunde einer Klasse plaziert, soweit sie die Formwertnote V oder SG erhalten haben.

Die Hunde der Ehrenklasse werden plaziert. Sie erhalten keine Formwertnote und auch keine Anwartschaft auf einen Titel, nehmen aber an weiteren Wettbewerben teil.

Sind nun alle Klassen der Rüden begutachtet, wird der CAC-Gewinner ermittelt. Hierzu gehen die V 1 Hunde der Zwischen-, Champion-, Gebrauchshund- und Offenen Klasse zur Gegenüberstellung in den Ring. Der beste Rüde erhält die Anwartschaft auf den Titel.

Zur Vergabe der Reserveanwartschaft muss nun auch der mit V2 bewertete Rüde aus der Klasse, aus der der CAC-Gewinner kommt, mit in den Ring. Der beste Rüde aus diesem Kreis erhält die CAC-Reserve-Anwartschaft.

Dann folgt in gleicher Weise die Begutachtung der Hündinnen.

Nach dem Richten aller Klassen wird der "Beste Hund der Rasse" vom Zuchtrichter bestimmt. An diesem Wettbewerb nehmen die Hunde, die das CAC erhalten haben, die Sieger der Jugendklasse - sofern sie die höchstmögliche Formwertnote erhalten haben - sowie die erstplazierten Hunde der Ehrenklasse und der „Beste Veteran“ teil.

Der beste Hund einer Rasse (BOB) nimmt im großen Ehrenring am Gruppenwettbewerb teil.

Button Spitzliebhaber TOP
Website_Design_Homepage-Designstudio_3

leftIcon

© Liebhaber der Deutschen Spitze 2005-2016
    Net Object Fusion 12                                 Impressum

rightIcon